Produkttest: Messerset BEEM Starline

messerset

In jede Küche gehören gute Messer, denn die sind in der Vorbereitung das A und O. Doch was macht eigentlich ein gutes Messer aus? Es sollte scharf sein, damit die Lebensmittel wirklich geschnitten und nicht etwa gerissen werden. Zudem sollte es gut in der Hand liegen und eine gute Balance aufweisen, so dass man nicht abrutscht. Welches Messer nach diesen Gesichtspunkten das Beste ist, liegt mithin auch stark am Benutzer selbst. Und am Geldbeutel: denn für Messer kann man ein Vermögen ausgeben. In den letzten Jahren haben daher vermehrt Messersets Einzug in die hiesigen Küchen gehalten: viele Messer zu einem günstigen Preis. Da bei mir in letzter Zeit einige Messer ziemlich verschlissen waren, habe ich mal das Messerset BEEM Starline (Amazon Bestell-Link) näher unter die Lupe genommen:

Das Set besteht aus 12 Messern und einem naturbelassenen Holzblock. Folgende Messer gehören zu dem Set: Kochmesser 25 cm / Filier-/Schinkenmesser 25 cm / Brotmesser 22 cm / Ausbeinmesser 20 cm / Fleischgabel 17 cm / Küchenmesser 13 cm / Steakmesser 12 cm / Gemüsemesser 9 cm / Schälmesser 8 cm / Wetzstahl 20 cm / Hackmesser 15 cm. Damit ist eigentlich fast alles dabei, was man regelmässig braucht. Einzig ein Fisch(filetier)messer habe ich vermisst. Die Messer sind komplett aus Edelstahl und gut verarbeitet. Sie sind allesamt sehr scharf und lassen sich gut in die vorgesehenen Öfnungen des Messerblocks stecken. Da die Messerschlitze mit Kunststoffeinsätzen versehen sind, werden die Klingen beim Einschieben geschont und das Holz wird auch nicht eingeschnitten. Die Messer sind spülmaschinenfest, aber ich persönlich würde hochwertige Messer lieber per Hand spülen. In der Maschine leiden sie meist mehr als nötig und häufig entsteht Flugrost, der dann wieder mühsam abpoliert werden muss. Was mir an den Messern aber nicht so gut gefällt, sind die Griffe. Die Messer liegen sehr hart in der Hand und das macht das Schneiden manchmal unangenehm. Manchmal sogar sehr unangenehm: so habe ich mir beim Schneiden von Kürbis kürzlich sogar eine Blase vom Griff geholt, das muss nun wirklich nicht sein.

Im Vergleich zu Messern mit Kunststoffgriffen (im Bild ein Zwilling Five Star) fallen die BEEM Starline Messer also in der handhabung deutlich zurück. Wer die Messer aber nicht übermässig intensiv und häufig nutzt, bekommt hier solide Qualität. Der empfohlene Verkaufspreis ist mir mit rund 80 Euro aber zu hoch. Doch Amazon bietet das Messerset derzeit für schlappe 30 Euro an (Bestell-Link), da kann man durchaus zugreifen. Wer lieber die extrem gut handbaren Zwillingsmesser nutzen möchte, muss allerdings auch schon für das Zweier-Set 65 Euro hinlegen (Bestell-Link).

Über Björn

Björn ist in einem Feinkostladen in Hamburg aufgewachsen. Sein Opa hat einen der ersten Selbstbedienungssupermärkte in Deutschland gegründet. Sein Vater ist Schlachtermeister. Seine Mutter hatte den kompletten Feinkostladen im Griff. Mit 13 verkaufte Björn grüne Bananen als 'frisch aus Irland - eine Rarität'. Mit 15 fand er kochen doof, mit 23 konnte er Nudeln mit mehr als Tomatensauce zubereiten. Seitdem wird es beständig besser.

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