Rezept: die einfachste Pizza

Pizzastücke

Im Jahr 2007 wurden in Deutschland rund 768 Millionen Stück Tiefkühlpizza verkauft, also fast 10 Pizzen pro Bundesbürger. Die Hauptargumente für den Kauf lauten meist ‘billig’ und ‘schnell’ oder ‘da muss ich nichts machen’. Gegen billig kann man kaum etwas einwenden, denn was die Discounter auf den Markt schmeissen ist preislich fast nicht zu unterbieten. Man sollte dann aber auch besser nicht nach den Inhaltsstoffen (ich trau mich fast gar nicht Lebensmittel zu sagen) fragen. Deshalb hier eine günstige, frische und trotzdem schnelle Alternative – auch wenn die ebenfalls auf einem Fertigprodukt basiert.
 
 
 
 
 
 

Pizza ganz einfach:

Zutaten:

1 Pizza-Pack (Kühlregal)
1 Zwiebel
1 Tomate
1 Packung Mozarella
einige Scheiben Salami
einige Scheiben Käse (z.B. Pancetta)
einige Blätter Ruccola-Salat
Salz, Peffer, Öl

Im Supermarkt gibt es (meist in der Kühltheke) inzwischen sogenannte Pizza-Packs zu kaufen, die aus einem fertigen Teig, Tomatensauce und Reibekäse bestehen. Da es heute um ganz einfach geht, greifen wir hier zu und machen den Teig und die Tomatensauce ausnahmsweise nicht selber. Ich würde bei den Packs zu den etwas teureren greifen, da hier meist Teig und Sauce schmackhafter sind – einfach mal vergleichen und ausprobieren.

Den Teig dann auf einem mit Backpapier belegten Blech ausrollen, mit der Tomatensauce bestreichen und gleich leicht salzen und Pfeffern. Damit die Pizza nun nicht all zu langweilig wird, unterteilen wir sie in drei gleich große Abschnitte und belegen sie ganz unterschiedlich. Nach ganz links kommen Tomatenscheiben und Salamischeiben und die werden anschliessend erst mit den Würfeln einer halben Zweibel und dann mit dem Reibekäse bestreut.
In die Mitte verteilen wir die Dose Thunfisch (ohne Öl bzw. abgetropft). Und belegen selbigen dann mit den Zwiebelringen aus der anderen Hälfte unsere Zwiebel (einfach Zwiebel in Scheiben schneiden und die dann sichtbaren Ringe einzelnd rausdrücken).
Für den dritten Abschnitt zerreissen wir den Mozzarella in kleine Stücke und belegen damit den Bereich. Oben drüber drapieren wir den Scheibenkäse. Hierfür empfehle ich einen würzigen Käse, wie zB einen italienischen Pancetta.
Die gesamte Pizza jetzt noch einmal leicht pfeffern und mit einigen Tropfen Olivenöl betröpfeln. Das ganze sieht dann (hoffentlich) in etwa so aus (ganz links fehlt auf der Salami noch der Reibekäse):

Nun die Pizza in den auf ca. 200 Grad vorgeheizten Backofen auf mittlerer Stufe ca. 12 Minuten backen (schauen, dass der Teig schön knusprig aussieht und der Käse gut verlaufen ist). Währenddessen die Ruccolablätter waschen, trockentupfen, mit etwas Öl übertröpfeln und Salz und Pfeffer darauf verteilen. Sobald die Pizza aus dem Ofen kommt die Abschnitte links und rechts mit den Ruccola-Bättern bestreuen. Bon Appetit :)

Über Björn

Björn ist in einem Feinkostladen in Hamburg aufgewachsen. Sein Opa hat einen der ersten Selbstbedienungssupermärkte in Deutschland gegründet. Sein Vater ist Schlachtermeister. Seine Mutter hatte den kompletten Feinkostladen im Griff. Mit 13 verkaufte Björn grüne Bananen als 'frisch aus Irland - eine Rarität'. Mit 15 fand er kochen doof, mit 23 konnte er Nudeln mit mehr als Tomatensauce zubereiten. Seitdem wird es beständig besser.

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