Rezept: Maronencreme mit Mandarinen

maronencreme

Seit langer Zeit bin ich ein großer Fan von Maronen: und zwar nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, wo es sie frisch und heiss vom Rost gibt, sondern auch zur Verfeinerung vieler Speisen in der winterlichen Küche. Doch Maronen eignen sich nicht nur zu Wild- und Geflügelgerichten, sondern auch als Nachspeise. Gerade für Freunde von nicht all zu süßen Desserts, bietet sich hiermit eine interessante Alternative, die auch viel einfacher zu zu bereiten ist als es auf den ersten Blick erscheint.

Maronencreme mit Mandarinen

Zutaten (für 4 Portionen):

200g Maronen
250ml Milch
150ml Schlagsahne
1 Packung Vanillezucker
1 EL brauner Zucker
1-2 Mandarinen
2 TL gehobelte Mandeln
ggf. etwas Honig und Mandarinenlikör

Maronen gibt es in guten Supermärkten und Feinkostläden meist schon fertig geschält und gekocht zu kaufen. Falls Ihr ganz frische Maronen bekommt, müsst Ihr diese kochen und hinterher schälen. Zusammen mit der Milch und dem Vanillezucker lasst Ihr die Maronen dann in einem Topf kurz aufkochen und dann ca. 10 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln. Danach den Topf vom Herd nehmen und die ganze Masse langsam fein pürieren. Anschliessend komplett abkühlen lassen.

Derweil könnt Ihr schon mal die Mandarinen pulen und in die einzelnen Stücke zerlegen. Wenn die Maronenmasse abgekühlt ist, die Sahne halb steif schlagen und dann stückweise unter die Maronenmasse heben. Zum Schluss alles gut umrühren und mit dem braunen Zucker ggf. zusätzlich abschmecken.

Die fertige Maronencreme in Gläser füllen und mit den Mandarinen dekorieren. Darüber können ganz nach Gusto noch die Mandeln, der Likör und/oder der Honig gegeben werden. Viel Spaß beim Ausprobieren und Naschen!

Über Björn

Björn ist in einem Feinkostladen in Hamburg aufgewachsen. Sein Opa hat einen der ersten Selbstbedienungssupermärkte in Deutschland gegründet. Sein Vater ist Schlachtermeister. Seine Mutter hatte den kompletten Feinkostladen im Griff. Mit 13 verkaufte Björn grüne Bananen als 'frisch aus Irland - eine Rarität'. Mit 15 fand er kochen doof, mit 23 konnte er Nudeln mit mehr als Tomatensauce zubereiten. Seitdem wird es beständig besser.

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